13.02.2016 – Atemschutzübung der Jugendfeuerwehr

Immer interessant ist für die Jugendlichen natürlich der Einsatz von Atemschutz in verrauchten Gebäuden und Räumen. Dafür vernebelten wir am Samstag unseren Gemeinschaftsraum.

Atemschutzgeräte sind für den Feuerwehrmann die Lebensversicherung in Räumen, die mit giftigen Rauchgasen gefüllt sind. Deshalb dürfen die Jugendlichen normalerweise auch nicht mit den einsatzbereiten Geräten der aktiven Wehr umgehen.

Doch jetzt durften die Kinder und Jugendlichen auch einmal das Atemschutzgerät anfassen und begutachten und sich vom Gewicht überzeugen. Wir erklärten den Kindern, was ein Feuerwehrmann im Innenangriff alles an Ausrüstung mit sich tragen muss. Ausgerüstet mit Atemschutz, Wärmebildkamera, Feuerwehraxt, Feuerwehrleine, Fluchthaube und Rettungstuch wiegt die Ausrüstung ca. 25 – 30 kg. Natürlich wäre diese Belastung für ein Kind oder einen Jugendlichen unzumutbar. Deshalb haben wir für die Kinder originalgetreue leichte Attrappen von Atemschutzgeräten und ausgemusterten Masken, bei denen Ventile und Scheibe entfernt wurden. Natürlich wurde bei dieser Übung ungefährlicher Disconebel verwendet.

Ausgerüstet mit „Atemschutz“ galt es für die Kleinen mehrere versteckte Sachen im verrauchten Raum zu finden. Für die Großen gab es eine besondere Aufgabe. Da der Einsatz unter Atemschutz sehr gefährlich sein kann, stellt die Feuerwehr immer einen zweiten ausgerüsteten Trupp zur Sicherung, der im Falle eines Unfalles sofort eingreifen kann. Die Gruppe der Großen mussten so einen ohnmächtigen Atemschutzträger aus dem Raum retten, was ihnen auch gelang.